Hans-J. & Karoline RademacherMotorrad-Reisen und Berichte von Tages-Touren

Motorrad Urlaub Spessart August 2018

  • Datum:17.08.2017 - 24.08.2017
  • Kilometer:1600 Km
  • Motorräder:4

Touren-Beschreibung

Anfahrt: Endlich Urlaub!! um 9°°Uhr brachen wir auf in den Motorrad Urlaub im Spessart zum Landgasthof Spessart im Jossgrund – Burgjoß. Es ging über Speyer  die Salierbrücke (Baujahr1938) auf der L723 vorbei am Frauweilerwiesen, den Sallengrund-Waldwiesen,  Unters-Schwarzbachtal, Kallenberg und Kaiserberg, den Wildpark-Schwarzach nach Neckargerach. Hier machen wir eine kurze Pause. Weiter auf der L634, L524 durchs Schwanne-Wald über Mudau, Amorbach in Kleinheubach am Schlosspark vorbei über den Main. Ein Stück entlang der Auerbach und dem Auerbachtal bei Wildensee. Dann durch das Naturwaldreservat Kreuzbuckel und der Amphibienfreistätte Speckkahl hoch übers Lochborn von Bieber und dem Hoher Berg bei Lettgenbrunn zu unserm Landgasthof Spessart in Burgjoß.

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1 Tag: um 10°°Uhr fuhren wir los über Fellen durch den Herrenwald, Ruppershütten, am mettelbecken-Sinderbach vorbei nach Gemünden unterhalb der Scherenburg (Vermutlich wurde die Burg vor 1243 von den Grafen von Rieneck denen das dortige Land gehörte, als Zollburg erbaut zur Sicherung ihrer Zolleinnahmen bei der Flussüberquerung des Mains und der Grenzen zu Würzburg)(Wikipedia). Weiter auf die ST2303 zur ST2294 nach Hammelburg, auf die Burg Saaleck (Die Burg liegt auf einem dachförmigen, nach Westen vorspringenden Muschelkalkrücken unmittelbar südlich der Ortschaft Saaleck, ca. 172 Meter über dem Meeresspiegel und ist knapp 23 Meter hoch. Das charakteristische Bild der Burg wird durch die weithin sichtbaren beiden runden Bergfriede gebildet, deren Mauerstärke etwa zwei Meter beträgt. Im Mauerwerk des Westturms befinden sich eine mittelalterliche Abortanlage und ein Kamin, die das bewohnbare Geschoss bezeichnen. Die Kernburg war einst von einer inneren und äußeren Wehrmauer umschlossen. An der inneren Mauer sind die Reste mehrerer Wohnbauten erhalten. An den beiden Schmalseiten der umlaufenden Terrasse wurde jeweils ein Graben mit vorgelegtem Wall angelegt. Auf der der Rudelsburg)( Wikipedia) zur Kaffee Pause.

Danach gings weiter Richtung Omerz und Roter Berg, Dreistel Forst durch Bad Brückenau auf die Fuldaer Straße. Nun fuhren wir Motten, Heubach unter halb der Burg Brandenstein (Die Höhenburg liegt auf 325 Meter über NN, vier Kilometer östlich des Stadtzentrums von Schlüchtern und etwa 1200 Meter ostsüdöstlich von Elm auf einem bewaldeten Bergkegel in der Region Bergwinkel. Die Lage bietet einen guten Ausblick über das Kinzigtal. Der Berg ist umliegend heute größtenteils bewaldet, den Südhang nimmt eine Streuobstwiesen ein)( Wikipedia) vorbei, zu unser Unterkunft Landgasthof Spessart

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2 Tag: 10°°Uhr Abfahrt über Jossgrund, durchs Wiesbütt-Moor und Wiesen so wie die Spessartwiesen hin übers Hafenlohrtal, durchs Naturwaldreservat Eichhall am Jagdschloss Luitpoldshöhe (Das Schloss Luitpoldshöhe wurde 1889 vom Prinzregenten Luitpold von Bayern als Jagdschloss im Spessart in der Nähe von Rohrbrunn errichtet (Wikipedia). Vorbei nach Elsenfeld (Das Gebiet um Elsenfeld war bereits vor mehr als 5000 Jahren besiedelt. Davon zeugen bandkeramische (bronzezeitliche) Gräberfunde bei Eichelsbach und Rück-Schippach. Allerdings hat es aus vorfränkischer Zeit wahrscheinlich keine kontinuierliche Besiedlung gegeben. Eine relativ dichte Besiedlung lässt sich für den Zeitraum um 1600–700 v. Chr. durch Hügelgräber bei Eichelsbach belegen. Erst im 6. Jahrhundert begann die eigentliche geschichtliche Periode)(Wikipedia). Weiter auf der St2317 zu unserer Kaffeepaust im Eiscafé Amrhein.

Jetzt fuhren wir auf der St2308 durch Hofstetten, Heimbuchenthal zum Schloss Mespelbrunn (Schloss Mespelbrunn verdankt seine Entstehung einer Schenkung des Mainzer Erzbischofs Johann II. von Nassau. Dieser übereignete am 1. Mai 1412 seinem kurfürstlichen Forstmeister Hamann Echter den Platz zum Espelborn, der im Talgrund an einem Weiher am Krebsbach ein unbefestigtes Haus errichtete. Da der Spessart zu jener Zeit ein wilder und unerschlossener Wald war und Hussiten ihn als Zwischenstation für ihre Plünderungszüge nutzten, begann 1427 Hamann Echters gleichnamiger Sohn, aus dem unbefestigten Weiherhaus seines Vaters ein befestigtes Haus mit Mauern, Türmen und einem Wassergraben zu errichten (Forsthube). hier machten wir eine kleine Pause.

Nun gings durch Mespelbrunn, den Waldaschaffer-Forst, Forst Hain im Spessart, die Spessartwiesen nach Wiesen. Über Lochborn von Bieber zu unser Unterkunft dem Landgasthof Spessart in Burgjoß.

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3.Tag: 9°°Uhr starteten wir in Richtung Wächtersbach vorbei an der Orbquelle bei Bad Orb und dem Spessart-Wildpark Bad Orb weiter über Bad Orb durch Alte Weide bei Neudorf,  die Lange Wiese bei Weilers am Basaltsteinbruch bei Glashütten, zum Niddastausee (Die Niddatalsperre (Niddastausee) staut den Fluss Nidda und den zweiten Zulauf Läunsbach am westlichen Rand des Vogelsberg. Der Stausee hat eine Fläche von rund 65 Hektar. Er liegt im Vogelbergkreis in der Nähe und auf dem Gebiet von Schotten in Hessen.(Wikipedia)) bei Rainrod. Hier machten wir eine kurze Pause und fuhren dann weiter zum Falltorhaus Schotten Mototreff zur Kaffeepause.

Nun gings weiter über die K192 zum Falltorhaus Schotten ist ein beliebter Motorradtreff. Auf der K134 Altenhain, Wohnfeld nach Ulrichstein (Seinen Ursprung hat der Ort in der heute nur noch als Ruine erhaltenen Burganlage auf einem über 600 m hohen Basaltkegel, die im Kern aus dem 12. Jahrhundert stammt. Die Besitzverhältnisse im 12. und 13. Jahrhundert sind unklar, möglicherweise gelangte die Burg über Büdingen und Breuberg an die Landgrafschaft Hessen. 1293 wurden 18 Burgen, darunter die Burgen Petershain und Ulrichstein, durch Landgraf von Hessen, dem Enkel der Heiligen Elisabeth von Thüringen, zerstört. „Bey diesen Zeiten waren viel Raub=Schloß und Mordkauten in Hessen/ die ihre Lehen nicht von den Fürsten empfangen wollten/ sondern waren des Landes Feind/ etzliche heimlich/etzliche öffentlich … die bestreit und gewann der Landgraf/ …etzliche besetzt er mit den Seinen … Petershain/ Ulrichstein)Wikipedia).

Weiter fuhren wir über Engelrod, Lanzenhain  am Nieder-Mooser-Teich vorbei, Freiensteinau, durch Steinaubachtal, zur Tropfsteinhöhle-Teufelshöhle (Die Teufelshöhle ist eine Tropfsteinhöhle im Main-Kinzig-Kreis in Hessen. Sie liegt etwa drei Kilometer nördlich von Steinau an der Straße, zwischen dem Spessart im Süden und dem Vogelberg im Norden, am Hang des Kieskopfes. Die Höhle ist etwa 2,5 Millionen Jahre alt und ein geologisches Naturdenkmal. Jox Mellmann entdeckte die Höhle 1584, nachdem eine Kuh hineingestürzt war. Die Bevölkerung mied die Höhle lange, weil sie glaubte, der Teufel lebe darin. Die erste Begehung fand 1830 statt, als sich der Papiermachergeselle Walter aus Steinau in die Höhle abseilen ließ. Ab 1905 wurde innerhalb von drei Jahren ein Zugangsstollen gegraben und die Höhle ausgebaut. Die elektrisch beleuchtete Schauhöhle wurde 1927 eröffnet. Sie ist auf einer Länge von 174 Metern begehbar und enthält drei größere Räume, von denen einer Tropfsteine enthält.

Nun fuhren wir über die Almosenwiesen nah Steinau an der Straße, am Bellinger Berg und am Erlebnispark Steinau an der Straße, sowie Neudorfwiesen bei Steinau und Marjoss zum Ausgangspunk Burgjoß.

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4.Tag: 9°°Uhr fuhren wir über den Ober-Grund die Altholzinsel-Gretenberg den Waldweiher bei Soden-Salmünster, und das Steinaubachtal bei Steinau an der Straße, so wie den Reichloser Teich nach Müs am Kalkberge bei Großenlüder. Weiter Bad Salzshlirf, Schlitz (Der Name Schlitz wurde 812 erstmals urkundlich erwähnt. Durch die fünf Burgen der Stadt ist Schlitz über Hessen hinaus bekannt und wird daher auch als Romantische Burgenstadt Schlitz bezeichnet. Eine Besonderheit bildet der sog. Burgenring – der Innenstadtbereich der Stadt Schlitz, der auf einem Hügel liegend, mit seiner Ansammlung von Burgen, Türmen, Herrenhäusern, der Stadtkirche und vielen Fachwerkhäusern ein gut erhaltenes, geschlossenes historisches Ensemble darstellt. Wegen des Burgenringes und der landschaftlichen Lage der Stadt wurde Schlitz in früheren Zeiten als das „hessische Rothenburg“ bezeichnet.)(Wikipedia). Hier in Schlitz im Braustübchen machten wir eine Kaffeepause.

Nun ging es über‘s Großes Moor bei Großenmoor weiter, zum Nüsttal bei Mackenzell, durch Ketten am NSG Rößberg-NSG Tannenberg-Seelesberg, vorbei auf die L3379 der K21 den Fischweihern bei Friesenhausen, Rothemann über den Ort Elm und vorbei an der Burg Brandenstein Kinzigtal (Die Burg wurde 1278 im ältesten erhaltenen urkundlichen Zeugnis als Besitz des Hermann von Brandenstein erwähnt) (Wikipedia). So wie am Weinberg und Giebel bei Elm nach Burgjoß zu Startpunkt.

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5.Tag: Haben wir beschlossen, einen Tag zur Entspannung ein zu legen. Wir machten uns auf den Weg nach Bad Solden-Salmünster in die Spessart Therme, wo wir uns den ganzen Tag auf hielten und entspannten.

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6.Tag: Abfahrt zu unserer letzten Tour im Spessart 9:15Uhr. Zum Sinnwiesen von Altengronau, durch Bad Brückenau vorbei am Schwarze Berg, zum Sinnquellgebiet und Arnsbergsüdhang über Bischofsheim an der Rhön, Steinberg und Wein-Berg so wie NSG Bischofwaldung mit Stedtlinger Moor zum Krücke-Oberwald-Wunschberg. Weiter auf der B285 dem Rhönkopf-Streufelsberg dem Ort Poppenhausen (Die Gemeinde liegt mit ihren Ortsteilen in der Hochrhön, am Hang der Wasserkuppe, des Pferdskopfes und des Eubeberges. Durch den Ortsteil Poppenhausen fließt die Lütter, ein Nebenfluss der Fulda.)Wikipedia). Es ging weiter zur L3206 über Mittelkalbach, Hinkelhof unterhalb der Burg Steckelberg (Die Ruine der einstigen Burganlage liegt östlich von Vollmerz und nordöstlich von Ramholz auf der Kuppe eines Bergvorsprungs des gleichnamigen Steckelberges.)(Wikipedia). Und zurück zu unserm Landgasthof Spessart im Burgjoß.

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Heimfahrt: Heute war es wieder soweit der Urlaub war vorbei und es ging auf den Heimweg 8:30Uhr nach Haßloch. Von Burgjoß über die B276, Lohr am Main, Bronnbach auf die B27 durch den Lappen und Eiderbachgraben an der Eberstadter-Tropfsteinhöhle vorbei (Die Eberstadter Tropfsteinhöhle ist eine Tropfsteinhöhle nahe Eberstadt einem Stadtteil von Buchen im Bauland am Übergang zum südöstlichen Odenwald, etwa 70 Kilometer östlich von Heidelberg und 100 Kilometer nördlich von Stuttgart. Die Höhle ist ungefähr 600 Meter lang, liegt 341 Meter über Normalnull und wird auf ein Alter von drei bis fünf Millionen Jahre geschätzt. Sie wurde im Dezember 1971 bei Sprengarbeiten in einem Muschelkalksteinbruch entdeckt und bis 1973 für den Publikumsverkehr erschlossen. Seither wird sie als Schauhöhle touristisch genutzt und ist eine der Attraktionen des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald)(Wikipedia). Weiter durchs, Unteres Heimental dem Dallauer Tal nach Mosbach. Dort Überquerten wir den Neckar, auf der B292 bis Helmstadt-Bargen. Von dort nach Meckesheim, Speyer zu unserem Heimatort Haßloch.

Tourguide: Hans-Jürgen

 

 

Bildergalerie

  • 1. Sailerbrücke Speyer
  • 2. Neidenstein Burg
  • 4. Kloster Engelberg bei Großheubach
  • 6.Gasthof zur Linde
  • 13. Spessart
  • 14.
  • 15. Waldschänke Bayrische Schanz
  • 16. Landgasthof Spessart
  • 17. Blick über den Main auf Langenprozelten
  • 18.
  • 19 Scherenburg Gemünden
  • 20 Traumstrasse
  • 21. Burg Brandenstein
  • 22. Schloss Saaleck bei Hammelburg
  • 23. Jagdschloss Luitpoldshöhe
  • 24. Quelle der Orb
  • 25. Die Orb in Bad Orb
  • 26. Kleinbahn im Bad Orb
  • 27. Wiesen
  • 28. Wiesbüttsee
  • 29. Mespelbrunn Castle
  • 30. Mespelbrunn, Gruft
  • 31.
  • 32.
  • 34.
  • 36. Schloss Eisenhammer
  • 37.
  • 38. Nieder-Mooser See
  • 41. Kinzigtalsperre
  • 42. Steinau an der Straße, Schloss Steinau-Südtor
  • 43.
  • 44. Blick in die Rhön
  • 45. Burg Ulrichstein
  • 45. Tropfsteinhöhle-Teufelshöhle (bei Steinau)
  • 46.
  • 47.
  • 48.
  • 49.
  • 50.
  • 51.
  • 52.
  • 53.
  • 54.
  • 55. Kreuzberg
  • 57. Burg Brandenstein Tor zur Kernburg
  • 58. Burg Brandenstein Ostseite des Palas
  • 59. Südseite des Palas
  • 60. Schlitz Blick auf Altstadt
  • 64.
  • 63. Fuldaquelle
  • 61.
  • 65. Therme
  • 66. Innen Becken
  • 67. Innen Becken
  • 77. Wasserkuppe
  • 78.
  • 79.
  • 80. Homburg am Main
  • 81.
  • 88. Rothenfels, Staustufe a. Main